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Parfumerie in Linz

Parfumerie

Adlerholzduft

Es freut mich außerordentlich, Ihnen jetzt ein ganz spezielles Schmankerl präsentieren zu können:

Der fantastische Duft des Adlerholzes, (Agarwood, Oud) geht in die Tiefen der Mystik. Legendär seit Tausenden von Jahren, kostbar, edel – heutzutage fast nicht mehr in guter Qualität erhältlich - können wir Ihnen diesen berühmten Duft in verschiedenen Weisen präsentieren. Früher nur den Maharadschas, Scheichs, Herrschern und Königen vorbehalten - laden wir Sie ein, in eine Duft-Reise des Mystischen, eine Reise in das innere Ich, eine Reise in die Vergangenheit und die Zukunft.

Früher, und die Betonung liegt wirklich auf früher, waren in kostbaren japanischen Räucherstäbchen der Duft des Agarwoods in Pulverform enthalten. Edel und teuer waren diese Räucherstäbchen nur zu besonderen Festen, Weihehandlungen und Zeremonien in Gebrauch. Auch bei tiefgehenden Meditationen, religiösen Handlungen und traditionellen Anwendungen waren sie legendär.

Heutzutage ist nur noch ein Abklatsch dessen vorhanden und die Räucherstäbchen und selbst die traditionellen Räuchermischungen in arabischen Staaten verdienen eigentlich nicht mehr den Namen des edlen Holzes, da ausschließlich nur noch synthetische Billigpampe den Duft verdirbt und das Ganze nicht mehr als Kopfweh verursacht. Selbst in den abgelegendsten Dörfern in Oman vermischen sie ihre Jahrhunderte alten Mischungen mit einer schrecklichen synthetischen Parfümpaste(…und wundern sich warum nur noch böse Geister kommen.)

Legendär – Außergewöhnlich - Phantastisch

ADLERHOLZ ( Agarwood , Oud )

Es gibt, glaube ich, kein teureres Holz wie Adlerholz. Aber auch kein Edleres.

Die Agarwood-Hölzer werden in bestimmte Qualitätsstufungen eingeordnet. Die "Flakes" entstehen beim herausarbeiten der besonderen ölhaltigen Stücke. Sie liegen im einigermaßen günstigen Bereich. In der nächst höheren Stufe "Float" hat es schon mehr ätherisches Öl im Holz, sie schwimmen jedoch noch auf dem Wasser. Die "Sink"-Qualitäten enthalten so viel ätherisches Öl, dass sie im Wasser zu Boden sinken. Manches ätherische Öl ist im Eigengewicht so schwer, dass es auf den Boden sinkt und nicht, wie üblich, oben auf dem Wasser. Diese Einteilung ist ohne Gewähr und kann nur als ungefähre Richtlinie genommen werden. Es besteht kein Anspruch auf oben genannte Einteilung.

Agarwood „Flakes“. 5 g Glas, viele Späne 18,00 €.

Agarwood „Flakes“. 5 g Glas, viele Späne 18,00 €.

Parfumerie in Linz

ARABISCHE PARFUMS

Dahinter steht eine jahrhundertlange ägyptisch-arabische Tradition: das Verbrennen von Hölzern und der damit verbundenen Rauch hielten die Wohnräume und das Interieur hygienisch rein.

Über die antiken Handelsrouten gelangten Hölzer, Gewürze und Blütenaromen nach Ägypten. Es entstand durch ein verfeinertes Zusammenspiel an orientalischen Duftvariationen eine Quelle der Inspiration.

Die Römer brachten die edlen orientalischen Duftstoffe aus Ägypten nach Europa. Das uns bekannte Wort „Parfum“ stammt aus dem lateinischen „par fumus = durch Rauch“.

Reine Parfumöle sind in der arabischen Welt häufiger zu finden als Parfumsprays (Eau de Toilette, Eau de Parfums). Dies liegt daran, dass Alkohol im Islam als unrein angesehen wird.

Tourismus sowie der kulturelle Austausch zwischen Orient und Okzident lassen orientalische Parfums bei uns immer beliebter werden. Die Parfümindustrie der arabischen Halbinsel bietet eine riesige Auswahl verschiedenster Duftvariationen.

Wer schon einmal in u.a. in Dubai die repräsentativen Showrooms renommierter Parfumhersteller, wie z.B. Al Haramain besucht hat, wird sich gerne an ein Paradies aus wunderbaren arabischen Parfumöle, Essenzen und aus anderweitigen orientalischen Duftstoffen erinnern. Die Intensität und die vielfältige Auswahl ist für uns sicherlich zuerst etwas ungewohnt. Man sollte sich allerdings nicht davon abschrecken lassen und die orientalischen Düfte einfach mal auf sich wirken lassen. Schnell wird man feststellen, dass sich die Produkte nahtlos in das Angebot der internationalen Nobelmarken einreihen lassen.

Hierzulande sind die arabischen Marken zwar noch ziemlich unbekannt, aber es werden mehr und mehr europäische Kunden auf die orientalischen Parfums aufmerksam. Wer sich einmal dafür begeistert hat, kann die edlen Wohlgerüche in erlesenen Kristallflakons und teilweise hochglanzpolierten Holzschatullen bewundern.

Das morgendliche oder abendliche Parfümieren kann so schnell zu einer Wohlfühl-Zeremonie werden; anders als bei den herkömmlichen Sprays deren oft hastige Anwendung sich an die Hektik des Alltags anpasst, verleitet die Verwendung eines reinen Parfümöls auf sinnliche Art und Weise zum Innehalten, sich die Zeit zu nehmen um den Moment des Parfümierens zu genießen. (Mehr Informationen zu den Anwendungen erhalten Sie hier)

Neuerdings lassen sich westliche Parfümhersteller von den reichen Düften des Orients inspirieren. Viele Parfümeure haben die orientalischen Parfumöle zur Ergänzung ihrer eigenen Kompositionen entdeckt. Ohne Zweifel können die europäischen Marken auf der Suche nach neuen Ideen dem kreativen Fundus aus der orientalischen Welt nachgehen.

Wie entsteht ein Parfum?

  • Der Aufguss
    Dies ist die älteste Methode der Parfumherstellung - das Aufkochen von Blättern und Blüten mit Wasser – vergleichbar mit Teezubereitung.
  • Das Auspressen
    Dieses Verfahren wird angewandt, um die ätherischen Öle aus den Schalen der Zitrusfrüchte zu gewinnen.
  • Die Enfleurageist
    ein aufwendiges und nur noch selten angewandtes Verfahren. Mit Tierfett bestrichene Glasplatten werden bis zur Sättigung des Fettes immer wieder mit Blüten bedeckt. Das gewonnene Öl wird hinterher vom Fett isoliert.
  • Die Extraktion
    Einige ätherische Öle sind so hitzeempfindlich, dass für sie dieses besondere Verfahren entwickelt wurde. Hier werden immer wieder Blüten in ein warmes Bad mit Lösungsmitteln gefüllt, bis die Flüssigkeit vollständig mit Öl gesättigt ist. So erhält man außerdem die „Essence absolue“, die reinste Form der Duftstoffe.

Behandelt werden unreine Haut, Akne und Aknenarben sowie auch bei Hautproblemen, Pigmentflecken, Dehnungsstreifen und Schwangerschaftsstreifen.

Inhaltsstoffe

Adlerholz

Der Grundstoff orientalischer Parfums in seiner reinen Form ist das Harz des Adlerholzes. Dieses gehört zu den weltweit teuersten Naturharzen. Adlerholz , oder auch „Oudh“ genannt, ist ein erlesener Duftstoff des Orients, der seit Jahrhunderten als Parfumbasis genutzt wird. Das Adlerholz stammt von unscheinbaren Bäumen, deren Stämme ein wenig an Bambus erinnern, die aber in der Sonne des Morgenlandes wunderschöne Blüten treiben können. Allerdings werden weder die Blüten, noch das Holz verwendet, sondern der harzreiche Anteil, der entsteht, wenn die Bäume über Jahre – und manchmal sogar über Jahrhunderte – von einem besonderen Pilz befallen wurden. Kleine Splitter des kostbaren Adlerholzes, das vor allem in Vietnam, Kambodscha und Korea zu finden ist, wurden schon vor ewiger Zeit von der arabischen Welt als Räucherwerk verwendet. Es wird angezündet, woraufhin sich ein opulenter, geheimnisvoll duftender Rauch entwickelt. Früher stellten sich die arabischen Frauen nackt in diesen Rauch, um ihren Körper in den kostbaren Duft zu hüllen, manchmal stellten sie ein kleines Räuchergefäß in ihren Kleiderschrank, um ihre Wäsche zu beduften. Noch heute wird Oudh im Orient zum Parfümieren verwendet und kann in den meisten Showrooms erworben werden.

Heutzutage wird aus dem wertvollen Holz ein Öl destilliert, das einerseits den Zauber des Orients in sich birgt, andererseits zu den teuersten Duftstoffen der Welt zählt. Ein Kilogramm des ätherischen Öls - welches übrigens schon in der Bibel erwähnt wurde - kann in unserer modernen Zeit weit über eine Million Euro kosten. Wirklich ein erlesener Duftstoff, der an Kostbarkeit und Magie die anderen typisch orientalischen Parfumstoffe wie Myrrhe und Weihrauch weit in den Schatten stellt. Der Name „Adlerholz“ kommt übrigens daher, dass das ätherische Öl den Menschen angeblich tief in seinem Innersten berührt und ihm ein unglaubliches Glücksgefühl und Euphorie schenkt, fast so, als würde er fliegen wie ein Adler.

Das wertvollste bekannte Stück Adlerholz ist heute im Besitz der japanischen Kaiserfamilie. Das 11 Kilo schwere Holzstück trägt den Namen „Ranjatai“ und wird als Teil des Nationalschatzes im Schatzhaus der Königsfamilie in Nara, Japan, aufbewahrt.

TAIF-ROSE

….ist eine außergewöhnlich duftintensive, ölhaltige Hochlandrose, zugehörig zur Gattung der Damaskus-Rosen, die ursprünglich für die Herstellung reinsten Rosenwassers benutzt wurde (erste Schriften darüber aus dem 10. Jahrhundert aus dem "Rosenwasserzentrum" in Südpersien, seit dem 13. Jahrhundert auch Züchtung in besonderen Anbaugebieten in Syrien).

Die "Rosenernte" ist überaus aufwendig und zeitlich sehr begrenzt. Die Herstellung des reinen Rosenöls erst seit dem 16. Jahrhundert mit der Technik der Doppel-Destillation möglich.

So ist die Taif- Rose bereits seit 3 Jahrhunderten der Grundstoff für ATTAR, das reine Rosenöl, das so exklusiv ist, dass es stets bei ganz besonderen Anlässen benutzt wird.

MOSCHUS

Moschus aus der Duftdrüse des Moschusochsen zu verwenden ist heute verboten, es wird aus Alternativstoffen hergestellt und besteht aus einer ledrigen und einer süßen Note: Ein warmer, ergreifender, animalischer Duft mit jahrhundertlanger Tradition und aphrodisierender Wirkung. Ehemals ein eher als "männlich" empfundener Duft wird Moschus heute als Beimischung in geringen Dosierungen verwendet und bildet auch bei Unisex-Parfums einen wichtigen Bestandteil.

AMBER

….ist eine aus dem Pottwal gewonnene Substanz, die durch den Einfluss von Meerwasser und Sauerstoff eine chemische Reaktion eingeht und so ein wohlriechendes, natürliches Endprodukt ergibt, was seit der Antike als Heilmittel und Aphrodisiakum eingesetzt wurde. Amber ist so kostbar, dass es mit Gold aufgewogen wurde, rundet jede Duftkomposition ab und verfeinert die Duftnote.

SANDELHOLZ

... ist in Indien, Tibet und China fest in der Heilkunde verwurzelt und wurde als Räucherwerk bei Ritualen und Meditationen angewendet. Das ätherische Öl wurde ursprünglich aus Indien von dem weißen oder gelben Sandelholzbaum gewonnen und war und ist unverzichtbar in der Parfumherstellung. Sandelholz zeichnet sich durch einen unverwechselbaren, lang anhaltenden und nur sehr schwer verdunstenden Duft aus, der balsamig, samtig, hölzern und warm ist. Seine aphrodisierende Wirkung ist wissenschaftlich nachgewiesen. Dieser ursprünglich als "männlich" empfundener Duft wird in Unisex-Parfums heute auch von Damen geschätzt. Wegen seiner lang anhaltenden Wirkung wird Sandelholz in orientalischen Parfums besonders gern verwendet.

VANILLE

…ist eine bis zu 30 cm lange Schote, welche kurz vor der Reife, wenn sie gelbgrün ist, geerntet wird. Zur Gewinnung der Vanille als hocharomatisches Gewürz müssen die Schoten erst der sogenannten Schwarzbräunung, einem zeit- und arbeitsintensiven Verfahren, unterzogen werden. Dieser Vorgang kann bis zu vier Wochen dauern. Durch die Trocknungs- und Fermentierungsprozesse entsteht das Vanillin, den Hauptaromastoff der Vanille. Vanille aus Tahiti und von den Westindischen Inseln fällt durch ihren starken blütenartigen Duft auf und enthält dafür weniger Vanillin. Indonesische Vanille besticht durch ihr holzig-rauchiges Aroma. Sie alle finden in der Kosmetikindustrie Anwendung. Der Vanille wird eine heilende Wirkung nachgesagt.

SAFRAN

..stammt aus Kreta und gehört zur Gattung der Krokuspflanzen. Heutzutage wird Safran vor allem im Mittelmeerraum, besonders in Spanien und Frankreich, aber auch im Iran und am Schwarzen Meer angebaut.

Die Aufbereitung erfolgt während der Blütezeit. Die Fäden werden meist in den ersten Morgenstunden eingesammelt, um eine zu starke Sonneneinstrahlung während der Ernte zu vermeiden. Die orange-roten Stempelfäden werden von Hand am ersten Blütetag der Pflanze gezupft. Dadurch gehört Safran zu den teuersten Gewürzen und Aromastoffen. Die Fäden werden bei einer Temperatur von 40-45°C innerhalb von 12 Minuten getrocknet und dann in hermetisch abgeschlossenen Behältern trocken aufbewahrt.

Safran wird nachgesagt, dass er Heilkräfte hat und stimuliert.

Wie beurteil man den Duft eines Parfums?

Parfums werden aus drei Bausteinen komponiert:

Man unterscheidet zwischen der Kopfnote, der Herznote und der Basisnote, wenn man einen Duft beschreibt.

Die „Kopfnote“, wird auch Spitze genannt, ist der erste Dufteindruck, der einem nach dem Auftragen in die Nase steigt, also jener Duft, den man am Anfang wahrnimmt. Sie wird bestimmt durch leichte Düfte, die sich schnell verflüchtigen. Die „Herznote“, das Bouquet oder auch die Körpernote, ist der wahre Charakter eines Parfüms. Die Herznote beschreibt den Duft, der sich nach ca. 10 Minuten auf der Haut oder in der Luft entwickelt und ca. eine Stunde anhält. Die Herznote stellt den waren Charakter des Parfüms dar. Die Herznote vereint alle Düfte zu einem Duftkomplex- der Parfumkomposition.

Die „Basisnote“, die auch Fond genannt wird, entwickelt sich nach ca. einer Stunde und hält mehrere Stunden und wird deshalb am intensivsten wahrgenommen. Die Inhaltsstoffe müssen schwerflüchtig sein, wie z.B. Moschus oder Sandelholz.

Die Duftkomposition ist ausschlaggebend, wie ein Mensch in seinem Umfeld wahrgenommen und auch eingeschätzt wird. Es ist wissenschaftlich belegt, dass der Duft eines Menschen eine enorme Wirkung auf seine Umwelt hat und schon einiges über ihn selbst aussagt. Nicht umsonst heißt ein geflügeltes Wort im schlechtesten Fall: "Ich kann dich nicht riechen!"

Warum riecht Parfum an jedem Menschen anders?

Parfum braucht Zeit, um seinen Duft zu entwickeln. Da ein Parfum aus verschiedenen Duftstoffen zusammengesetzt ist, welche mit dem Körper eines jeden Menschen unterschiedlich reagieren, dauert es eine gewisse Zeit, bis der individuelle persönliche Charakter des Duftes entstanden ist.

Die Haut eines jeden Menschen ist unterschiedlich. Auf fettiger Haut hält ein Parfum z.B. länger als auf trockener Haut. Die eigenen Körperöle können den Duft stark beeinflussen und verändern.

Starke Geruchseinflüsse, wie Schweiß, Knoblauch- und Alkoholausdünstungen sowie Zigarettenrauch verhindern, dass der eigentliche Duft eines Parfums auf der Haut erhalten bleibt.

Zusätzlich können Medikamente und die Ernährung die Duftausstrahlung beeinflussen. Wer z.B. gerne sehr fettreich und scharf isst, verändert dadurch seine Körperchemie, diese wirkt sich dann auch auf die Duftentwicklung des Parfums aus.

Ein Duft auf Alkoholbasis riecht erst stark, lässt dann aber deutlich nach. Parfums auf Ölbasis halten erheblich länger.

Daher sollte man bei der Parfumprobe mit mehreren Parfums folgendes beachten:

Unsere Nase blendet den eigenen Geruch nach wenigen Minuten aus. Nach spätestens einer halben Stunde wird der eigene Geruch (das eigene Parfum) nicht mehr wahrgenommen.

Daher, nicht mehr als 3 Parfums hintereinander testen, und dies möglichst in einer Zeit kürzer als eine halbe Stunde.

Eine Pause einlegen und an frischen Kaffeebohnen schnüffeln, dies neutralisiert den Geruchssinn.

Dann 3 weitere Parfüms testen und so fortfahren.

Welche Ausführungen gibt es ?

Duftstoffe werden in der westlichen Hemisphäre überwiegend in definierten Alkoholkonzentrationen angeboten. Die Definition der Duftstoffe richtet sich nach dem Anteil des Alkoholträgers.

  • Eau de Cologne, mit einem Konzentratanteil von 3-5%
  • Eau de Toilette, mit einem Konzentratanteil von 6-9%
  • Eau de Parfum, mit einem Konzentratanteil von 10-14%
  • Parfum mit einem Konzentratanteil von 15-30%
  • Parfumöle

Letztere sind in der orientalischen Welt üblich, da die Verwendung von Alkohol aus religiösen Gründen nicht gestattet ist. Daher ist die Anwendung der Öle in kleinster Menge auch vollkommen ausreichend. Ein bis zwei kleine Tropfen, aufgetragen auf die Haut, reichen aus, um in kurzer Zeit den Anwender mit seiner bevorzugten Duftnote zu umgeben. Da Parfumöle sich nicht so schnell verflüchtigen, bleibt der Duft auch lange erhalten.

Wie sind orientalische Parfums verpackt ?

Der Parfumverpackung wird im Orient größte Aufmerksamkeit geschenkt.

Zur gelebten Sinnesfreude am Duftbouquet gehört ebenfalls die Freude an der Gestaltung der Flacons, die allesamt kleine Preziosen mit Sammlerwert darstellen. Exakt geschliffene Glasflächen lassen das Licht in den unterschiedlichsten Regenbogenfarben erscheinen.

Fantasievoll gestaltete Metallverzierungen oder Prägedrucke, meistens in vergoldeter Ausführung, deuten auf die Wertigkeit des Inhaltes hin.

Teilweise aufwendige Umverpackungen aus poliertem Holz, ausgeschlagen mit seidenartigen Stoffen, und mehrfarbig bedruckte und geprägte Kartons schützen die Preziosen vor Beschädigung und den empfindlichen Inhalt vor zu starkem Sonnenlicht.

Anwendungen

Wie wende ich die orientalischen Parfumöle an?

Die Parfumöle werden nach dem Baden oder Duschen direkt auf die nackte Haut aufgetragen.

Man gibt 1-2 Tropfen auf die Innenseiten der Handgelenke und verstreicht diese leicht.

Es können aber auch einige Tropfen in den Innenflächen der Hände verrieben und auf jenen Körperstellen aufgetragen werden, die man parfümieren möchte, z.B. hinter den Ohren, bei Damen am Dekolleté etc.

Der Phantasie für solche "Duftspuren" sind keine Grenzen gesetzt.

Welche Vorteile haben Parfumöle gegenüber Sprays?

Sprays enthalten Alkohol, können sowohl die Haut austrocknen, auf der Kleidung Flecken hinterlassen und bereits angelegten Schmuck angreifen. Grundsätzlich verfliegen die Duftstoffe der Sprays schneller, da es sich um Verdünnungen handelt und es muss dementsprechend nachparfümiert werden.

Die orientalischen ParfumÖle hingegen sind Konzentrate, die schnell in die Haut einziehen und eine pflegende, lang anhaltende Wirkung haben.

Der märchenhafte Duft hält Stunden.

Können die Parfumöle auch anderweitig benutzt werden?

Ja. Geben Sie 2-3 Tropfen der ParfumÖle ins Badewasser und Sie haben ein entspannendes Duftbad. Eine hautpflegende, bzw. rückfettende Wirkung hat diese Anwendung allerdings nicht.

Für ein wohliges Einschlafen kann die Bettwäsche, z.B. das Kopfkissen entsprechend mit einem Tropfen orientalischen Duftöls betupft werden.

Generell sind der Phantasie für weitere Anwendungen keinerlei Grenzen gesetzt.